O&O selbst dokumentiert diese Problematik auf einer eigenen Supportseite – allerdings nicht prominent, sondern eher versteckt. Dort wird eingeräumt, dass TRIM unter folgenden Bedingungen fehlschlagen kann:
- Verwendung veralteter oder inkompatibler Treiber
- Nicht unterstützte Controller-Konfigurationen (z. B. RAID)
- SSDs mit fehlerhafter oder veralteter Firmware
- Nicht-TRIM-fähige Dateisysteme oder Partitionstypen
Warum prüft die Software nicht vorab, ob TRIM gefahrlos ausgeführt werden kann?
Warum wird diese Einschränkung nicht klar kommuniziert – etwa beim Start der Optimierung?
Und wie verhält sich die SOLID-Methode zur nativen TRIM-Logik von Windows?
Wenn eine SSD-Optimierung potenziell instabil macht, sollte das nicht als SOLID verkauft werden, sondern als experimentelle Funktion mit klaren Warnhinweisen. TRIM ist ein zentraler Bestandteil moderner SSD-Pflege – aber nur, wenn er zuverlässig und sicher ausgeführt wird.
Ich würde mir wünschen, dass O&O hier mehr Transparenz schafft und die TRIM-Problematik nicht nur dokumentiert, sondern auch technisch adressiert – etwa durch automatische Kompatibilitätsprüfungen oder eine klarere Benutzerführung.